Selbstverteidigung in Gefahrensituationen
In vier doppelstündigen Trainingseinheiten lernten die Schülerinnen zunächst spielerisch ihr Umfeld im Auge zu behalten, um so möglichst gar nicht erst in brenzlige Situationen zu geraten. Im nächsten Schritt wurde es etwas ernster. Die Teilnehmerinnen sollten nun in verschiedenen Situationen üben deutlich und überzeugend „Nein!“ zu sagen. Anschließend stellten die Mädchen Gefahrensituationen nach, in denen sich ein „Opfer“ aus verschiedenen Griffen eines „Täters“ an Armen und Hals befreien musste.
Dabei lernten sie auch ihre Stimmen mit einem lauten „Ha!“ unterstützend einzusetzen. Dann ging es schließlich an die aktive Verteidigung durch Schläge mit den Fäusten und Füßen. Während die Schülerinnen anfangs noch etwas zaghaft und unsicher waren, wurden sie von Schlag zu Schlag und von Trainingseinheit zu Trainingseinheit sichtlich selbstbewusster. Dies war nicht nur an ihrer Schlagkraft und einem lauten „Ha!!!“, sondern vor allem auch an ihrer Mimik und Körpersprache zu erkennen. Insgesamt nahmen alle Schülerinnen mit großem Erfolg am Selbstverteidigungskurs teil und erhielten dafür von Taekwondo-Trainerin Christine Hecht ein persönliches Zertifikat.
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